Ein Rückblick auf das Probenwochenende vom 26. – 28. 09. 2025
Was haben eine Ente, eine Hexe und ein Motorrad gemeinsam?
Zu unseren beliebten Routinen gehören die jährlich zweimal stattfindenden Probenwochenenden. Dabei zieht es uns meist einmal im Jahr in die Ferne (das ist dann immer ein wenig wie Klassenfahrt), das zweite Chorwochenende findet quasi als Heimspiel in Regensburg statt. Und so war es Ende September 2025 wieder so weit: ein ganzes Wochenende voller intensivem Gesang und Chorgemeinschaft!
Zu Gast waren wir diesmal wieder im Lokschuppen des Music College Regensburg. Unter der Leitung von Claudi (O- Ton: „Wisst ihr, was ich meine? …. Auch die Männer???“) tasteten wir uns an neue Stücke heran, von „Seasons of Love“ aus dem Musical „Rent“ über „Wannabe“ von den Spice Girls im Stil eines Madrigals bis hin zu „Watermelon Sugar“ von Harry Stiles. Zur Freude vieler Sänger*innen wurde außerdem das Repertoire-Stück „Erlkönig“ (im Arrangement von Oliver Gies) wieder aufgefrischt. Genug zu tun für 2 Tage? Weit gefehlt!
Am Samstag hatten wir Vroni Bertsch als Gastdozentin mit einem CVT-Workshop bei uns. Aber langsam und der Reihe nach: Für alle, die Vroni Bertsch noch nicht kennen: sie ist u. a. Vize-Präsidentin des Bayerischen Sängerbundes und Chorleiterin der Wolperdinger Singers und zertifizierte CVT-Gesangslehrerin. Aber lest selbst: Vroni Bertsch

CVT steht für „Complete Vocal Technique“ und ist eine weltweit bekannte und verbreitete Gesangstechnik, bei der es (vereinfacht gesagt) darum geht, die gesamte klangliche Bandbreite der Stimme auszuschöpfen und dabei immer stimmschonend zu arbeiten. Wie das geht? Bei Vroni Bertsch jedenfalls sehr anschaulich („Entensound“, „Bauchnabel einziehen“, „Taxi rufen auf der anderen Straßenseite in New York“, „Ich will eure Vampirzähne sehen“), energetisierend, körperbewusst und IMMER mit SUPPORT!
Nach der allgemeinen Einführung in CVT (die für viele eine Auffrischung war, da wir vor etlichen Jahren schon einmal einen CVT-Workshop mit Alexandra Ziegler-Liebst hatten) standen am Nachmittag kurze, aber intensive CVT-Übungseinheiten in Kleingruppen auf dem Programm, bei denen viele von uns dank Vronis individueller, hilfreicher Tipps (ich sage nur: „Ente“ / „Hexe“ / „Motorrad“) ungeahnte Stimmqualitäten aus sich herausholten.
Hier kommen ein paar O-Töne von den Sänger:innen zum Chorwochenende:
Was bei keinem Chorwochenende fehlen darf, kam auch diesmal nicht zu kurz: Am Abend und zwischendurch blieb viel Zeit für Gespräche, miteinander lachen, essen, trinken, entspannen und dann wieder singen!
