Mitten im Hochsommer 2025 stolperten wir über einen Zeitungsartikel, der unser Chorherz höherschlagen ließ:
Florian David Fitz suchte Chöre, die den Titelsong „Time Time Time“ seines Films NO HIT WONDER interpretieren und als Video einreichen. Zu gewinnen gab es Ruhm, Ehre, Geld für die Chorkasse – und eine Einladung zur Filmpremiere in München.
Sechs Wochen Zeit. Sommerpause. Na klar – wir sind dabei! 😄
Ein kleines, schlagkräftiges Orga-Team (Marie, Max und Rainer) formierte sich spontan und legte im Turbogang los: Sänger:innen rekrutieren, musikalisches und visuelles Konzept entwickeln, Arrangement anpassen, Ton- und Videoaufnahmen planen. Spoiler: Es wurde intensiv – und es war erstaunlich, was sich in so kurzer Zeit auf die Beine stellen ließ
Mehr Power, weniger Piano
Statt der ruhigen, akustisch angelegten Originalfassung mit Klavierbegleitung entschieden wir uns für eine etwas rockigere Gitarrenversion. Toni spielte dafür einen stabilen Rhythmustrack ein (lebensrettend, nachdem sich die vom Filmteam bereitgestellten Übungs-Files als… sagen wir: rhythmisch abenteuerlich erwiesen hatten 😉).
Anschließend folgte das separate Einsingen der einzelnen Stimmgruppen – bestehend aus insgesamt 21 Sänger:innen – in Rainers Wohnzimmer-Tonstudio. Für viele absolutes Neuland – und trotzdem waren Humor, Durchhaltevermögen und erstaunlich gute Laune immer mit dabei (trotz der gefühlten 38 Grad!). Die Noten hatten alle Beteiligten bereits vorher selbstständig einstudiert.






Kamera läuft!
Gedreht wurde an einem der schönsten Orte Regensburgs: auf der Jahninsel in der Nähe der Steinernen Brücke. Hier fügten sich Gruppen-Shots, Solos und kleine Spielszenen schließlich zu einer kleinen Geschichte zusammen: erst einsam, dann gemeinsam – denn Singen verbindet. Klingt kitschig? War es vielleicht auch ein kleines bisschen.😄









Und dann?
Über 100 Chöre aus ganz Deutschland reichten Beiträge ein – von Kinderchören bis zu hochprofessionellen Arrangements. Uns war schnell klar: Es gab viele Beiträge, die musikalisch und technisch deutlich ausgefeilter waren. Gewonnen haben wir nicht – aber unser eigentlicher Gewinn lag woanders: in der gemeinsamen Begeisterung, im Ausprobieren von Neuem, im Improvisieren zwischendurch und im Gemeinschaftsgefühl.
Rainer reiste stellvertretend zur Filmpremiere nach München, während wir mit einem guten Gefühl auf ein Projekt zurückblickten, das das Miteinander im Chor bereichert hat.
Fazit: wenig Zeit, viel Einsatz, großartiger Teamspirit – Heart Chor live!
Hier geht’s zu unserem Wettbewerbsbeitrag: Time Time Time
Danke an alle Mitsänger:innen, Musiker:innen und Mitdenker:innen, die dieses Projekt mit großem Einsatz unterstützt und erst möglich gemacht haben!
